Montag, 15. Februar 2010

Selbstmedikation: Ich brauche erst einen Arzt, wenn es blutet oder fault!

Schon desöfteren habe ich mich über die, meiner Meinung nach, "Ungerechtigkeiten" in der ärztlichen Sportversorgung ausgelassen. Sicherlich, Sportverletzungen beim Hobbyläufer sind nicht lebensbedrohlich. Wenn ich hier beim Schreiben mich derart aufrege, dass ich vom Stuhl falle, sollte mich der Notarzt innerhalb der nächsten 15 Minuten retten und wenn ich mir den Haxen breche, dann wird das ja auch wieder von den Ärzten gerichtet. Wenn ich mich ausserhalb des Gesundheitssports bewege, also keinen morgendlichen Trim-Trab betreibe, dann bin ich letztlich ja auch selbst Schuld, wenn ich mir so schöne Dinge wie Überlastungssyndrome, Reizungen und Entzündungen einfange.
Zudem eben auch das "Kassenproblem". Schwaben würden antworten: "Häddsch äbe was Gscheides glernt, dann könnsch dir au a gscheide Krankaversicherong leischde....". Ok, ist aber nicht.
Es würde jetzt einfach zu weit führen, wenn ich mich zu den wirtschaftlichen Aspekten auslassen würde, also lass' ich es mal.
Selbst ist der Mann also.
Über die für mich möglichen Alternativen habe ich mir Gedanken gemacht. Es wäre nett, wenn es hierzu Kommentare geben würde, was IHR so tut in solchen Situationen.

1. Termin beim Arzt machen und so lange pausieren. Da dies unter Umständen 4 Wochen dauern kann ("das ist doch nichts Akutes!"), hat sich das Problem von selbst gelöst.
Alternativ auch 1.1: keinen Termin machen, da es sowieso nichts bringt und nur pausieren.
2. Selbstmedikation. Also rein mit den entzündungshemmenden Schmerzmitteln und nicht vergessen, die Salbe messerrückendick aufzutragen. Unbedingt an den Beipackzettel halten ;-)
3. Alternativen suchen. Befreundete Ärzte privat belästigen, bekannte Pysiotherapeuten volllabern.
4. Eine Kombination aus 1-3.
5. die Schmerzen weglaufen.

Punkt 5 liest sich jetzt vielleicht ganz lustig, aber kann funktionieren. Also nicht den Schmerzen davonlaufen, sondern den Schmerz zur Kapitulation zwingen. Kenne ich auch aus dem Ultrabereich und zwar von den Mehrtagesläufen. Dort ist es scheinbar die Regel, dass man sich die eingefangenen Knochenhautreizungen "wegläuft". Einfach weiter machen, Schmerzen ignorieren, der Körper regelt das schon von selbst. Wahrscheinlich, meine Vermutung, funktioniert das auch deshalb so gut, weil man sich damit nicht wirklich beschäftigen kann. Tut es mir im Training derart Schmerzen versursachen, dass ich der Meinung bin, dass es nicht gesund ist, höre ich eben auf. Beim Mehrtageslauf unter Wettkampfbedingungen ist schon im Vorherein klar, dass es nicht gesund ist. Da erübrigt sich auch die Frage nach einem Aufhören recht schnell. Es tut sowieso alles weh, und ob dann auch noch die Knochenhaut am Schienbein schmerzt - ist ja dann auch voll egal.

Meine Adduktorenbeschwerden vom letzten Herbst/diesen Winter sind nun auch weg. Ich bin einfach weitergelaufen. Man gewöhnt sich an das ungute Gefühl derart, dass es einem dann nicht einmal sofort auffällt, wenn es nicht mehr "zieht". Komisch, ist aber oft so - vorausgesetzt die Schmerzen halten sich immer schön im erträglichen Rahmen.

Genau so verhält es sich momentan mit meiner Fußsohlengeschichte. Vorletzte Woche waren die Schmerzen so stark, dass ich wirklich nicht mehr laufen konnte und zu Punkt 2 greifen musste. Aber mittlerweile hält es sich bei kurzen Läufen im Rahmen. Wieso also pausieren? Die Hoffnung bleibt, dass sich die Problematik "mit der Zeit" von selbst auflöst. Die Hoffnung bleibt, dass es sich nur um Anpassungsschmerzen handelt. Und die Hoffnung stirbt zuletzt, wenn dann wieder gar nichts geht.
Es ist ein schmaler Grat, aber sicherlich ein Weg.

Könnt Ihr das bestätigen, habt Ihr die gleichen Erfahrungen machen können und bei welchen Verletzungen empfiehlt Ihr sogar das Weitertrainieren? Bei welchen Wehwehchen gibt es nur die Lösung "Ruhe"?
Mir fällt dabei immer wieder der Stromberg-Spruch ein: "Ich brauche erst einen Arzt, wenn es blutet oder fault!" ;-)

11 Kommentare:

Laufhannes hat gesagt…

Hach ja, ich kann deine Erfahrungen größtenteils teilen. Bei deinem Punkt 1 triffst du es mit der langen Wartezeit sehr gut. Zum Hausarzt kommt man ja noch schnell, aber der hat nun mal von solchen Läufer-Verletzungen schlicht gesagt keine Ahnung. - Und bis der Orthopäde Zeit hat, das dauert. Da habe ich so gesehen dann auch noch die Befürchtung, dass sich die Schmerzen in den vier Wochen von alleine geregelt hat, wie du auch anmerkst - Wie dämlich kommt man sich da denn vor, wenn man nur sagen kann: Ja, da tat das immer weh aber inzwischen ist es weg.

Zu welchem Punkt ich am Ende schließlich greife, hängt davon ab, was es nun ist. Bei meinen Knieschmerzen bin ich recht lange beim Hausarzt mit Kinesio-Taping und Ultraschall- und Reizstromtherapie gewesen - als ob es etwas bringen würde ... aber auch Orthopäde und Physiotherapie brachten mich nicht bedeutend weiter, "irgendwann" war es eben weg - keine Ahnung wie.

Von daher würde ich spontan sagen: Je nach Stärke der Beeinträchtigung Training zurückfahren oder ganz pausieren, Alternativtraining und Dehnen (ja, ich tu's ;-)) und abwarten. Wenn es wirklich schlimm ist oder enorm lange bleibt, kann man es beim Arzt ja noch einmal versuchen. Zur Not behaupten: Tut auch beim Gehen weh, ist akut! ;-D

Evchen hat gesagt…

Läuferisch kann ich dazu ja noch nicht allzu viel schreiben. Ich bin wohl noch zu unsicher, um ernste Schmerzen selbst zu beurteilen, also würde ich da wohl zum Doc meines Vertrauens gehen. Zum Glück hatte ich die aber erst einmal.
Die Wehwehchen werden katalogisiert in a)monster`sche Heldenschmerzen, die genießt man und tut rein gar nichts dagegen, außer erneut zu laufen. b)die sven`schen Anpassungsschmerzen werden mit Hausmittelchen (nix Hartes) behandelt und gut ist.

ultraistgut hat gesagt…

Also, man muss nicht fragen, wer hier geschrieben hat, denn ich glaube, dass Frauen im allgemeinen doch vorsichtiger sein (Ausnahmen.....).

Wenn immer ich Schmerzen gehabt habe oder habe, dann pausiere ich, lasse es nicht soweit kommen, dass mich dieser Schmerz tyrannisiert, soll heißen: Selbstmedikation, Sälbchen, Wärme oder auch Kälte, abwarten, Tee trinken, damit bin ich in meiner ganzen Laufzeit recht gut gefahren.

Einen Arzt habe ich nur aufgesucht als ich (nicht beim Laufen) umknickte und einen ganz dicken Fuß und damit auch Angst hatte, etwas verkehrt zu machen, ansonsten ziehe ich es vor, zu pausieren, empfehle es auch wieder, weil mir der Erfolg meist Recht gegeben hat.

Ein bisschen Geduld muss man schon haben

Sustainify! hat gesagt…

Seit Januar trage ich Schmerzen an der Achillessehne mit mir rum. Ich hoffe einfach mal, dass sich das rausläuft.

Dein Blog gefällt mir übrigens sehr gut, wenn ich das auch mal an dieser Stelle so sagen darf .....

Marcus hat gesagt…

Das wichtigste für mich war die Arztwahl im gesunden Zustand. Ich bin regelrecht Shoppen gegangen, bis ich "meinen" Arzt und "meinen" Physiotherapeuten gefunden hatte.
Wichtigstes Kriterium war, dass er sich nicht erschreckt, wenn er einen Sportler sieht und so habe ich dann Ärzte gesucht, die nebenher Sportmannschaften mitbetreuen.

Ein Chirurg, der sich auf Kniee spezialisiert hat und ein guter Physio bilden mein Medi-Team. Befreundete Ärzte fragen geht gar nicht, die müssen ja auch Miete zahlen.

Bei einer Überbelastung oder einer Zerrung gehe ich nicht zum Arzt, weil dort wirklich nur Pause hilft.
Als Beispiel meine letzte Verletzung:
leichte Zerrung/Verhärtung im Oberschenkel während des Tempolaufs am 6.2.
Pause und Schonung im Alltag 4 Tage lang
langsamer und kurzer (8 km) 1. Testlauf am 11.2 (noch leichte Beschwerden, Tempoverschärfung nicht möglich)
Danach schonende Kräftigung durch Schwimmen/Aqua Jogging am 12./13. (keine Schmerzen)
Am 14.2 sehr langsamer 20er (es ging sehr gut, deshalb habe ich noch was drangehangen)
Am 16.2 flotter Tempolauf (20er) ohne Beschwerden.

Selbstmedikation betreibe ich nicht.

Da Überbelastungen meine häufigsten Beschwerden sein werden, baue ich Kräftigungsübungen als Vorbeugung ein. Meine Hauptbaustelle ist die Fußmuskulatur. Ich dehne auch immer nach den Läufen - außer nach harten Tempoeinheiten und Wettkämpfen.

Schmerzen weglaufen ist ein NoGo. Ich habe noch Zeit, um jede Verletzung ordentlich auszukurieren.

Mein Trainer hat dazu folgendes Kriterium. Schmerzen im Ruhezustant = Pause; Schmerzen beim Laufbeginn und dann abflauend = Drüber laufen

Was für einen UltraWettkampf gilt, gilt nicht für das normale Marathontraining.

Dass Schmerzen weg sind, ist nicht zwangsläufig mit Gesundung zu erklären. Dein Körper kann auch eine Umbelastung vorgenommen haben. Die schmerzende Stelle wird weniger entlastet und eine neue wird überbelastet: Eine neue Schmerzbaustelle ist in Arbeit.

Für Deine Fußsohlengeschichte: Langfristig einen Termin bei Sportarzt für's MRT holen. In der Zwischenzeit sich von Physio Kräftigungsübungen zeigen lassen.

Gerd hat gesagt…

Ich tendiere ja eher auch zur Variante 5 unter Einbeziehung der Variante 2.
Ist zwar bestimmt nicht das förderlichste, aber auf Grund deiner bereits beschriebenen Problematik in unserem Gesundheitssystem das wirkunsvollste. Ausserdem gestehe ich uns zu, dass wir auf Grund der "längeren Erfahrung mit unserem Körper" ;-) , schon hier und da das richtige tun.
Ich habe wenigstens noch den Vorteil, dass mein Hausarzt gleichzeitig mein Schwager ist. Und da er auch noch Kardiologe ist, sind die wirklich schweren Fälle wenigsten "familiär" kurzfristig behandelbar! ;-)

Laufmeister hat gesagt…

Ich hatte vor ca. 4 Jahren erhebliche Probleme/Schmerzen mit der linken Achillessehne. Da dies meine erste Verletzung war, bin ich zu einem Sportarzt gegangen. Der hat mir dann Akkupunktur verordnet, Massagen, hat aber alles nichts gebracht. Habe dann auch noch Sporteinlagen bekommen, mit denen ich mir unter der Fußsohle Blasen gelaufen haben. Diese habe ich direkt wieder abgesetzt. Dann haben wir es mit Spritzen und Dehnübungen versucht, auch keinerlei Besserung.

Ich habe dann irgendwann nach einem halben Jahr gesagt, Zähne zusammenbeißen und durch. Was dann tatsächlich geholfen hat, der Bonn-Marathon, danach hatte ich nie wieder Probleme damit.

Also, Schmerzen weggelaufen.

Laufmeister

Hugo hat gesagt…

Ich denke, wenn Mann/Frau mit den Schmerzen laufen kann, so lange kann auch weiter trainiert werden. Allerdings würde ich die Intensität verringern um so die Belastung ein bisschen zu reduzieren. Wegen Beschwerden die vom Laufen kommen, gehe ich erst zum Arzt wenn ich nicht mehr Laufen kann. Du bist ein sehr ambitionierter Läufer und von daher ist es klar, dass du laufen willst. Schlussendlich kannst aber nur du entscheiden wie stark die Schmerzen sind und ob es Sinn macht voll weiter zu trainieren.

Steffen hat gesagt…

Ein echt heißes Thema!

Also ich wende, aus verschiedenen Erfahrung her rührend, ebenfalls nur noch die kombinierte Variante aus 2 und 5 an. Ich hatte schon einmal Probleme mit dem linken Knie, ständige Schmerzen, über Wochen. War auch beim Doc, hatte MRT, Laufpause usw. und was hat es gebracht? Nix!
Also habe ich angefangen weiter zu laufen, Knie unterstützende Kraftübungen gemacht, die Schuhe öfters einmal gewechselt und siehe da, die Schmerzen und Beschwerden gingen langsam aber stetig weg.
Zweites Beispiel: Bandscheibenvorfall zwischen LW 2-3 und 3-4. Die wollten mich bereits 1998 operieren, da war ich gerade einmal 28!! Damals wurde mir absolute Schonung verschrieben, WOCHENLANG!! mit Vitamininfusionen, Streckbank und lauter solch einem Blödsinn. Hätte ich das damals zugelassen (die OP) wäre heute Essig mit Laufen. Was habe ich gemacht? Mit Bauch- und Rückentraining angefangen. Die Probleme wurden besser, ganz weg gingen sie nie, aber wurden deutlich besser. Später kam dann das Laufen dazu und prompt gab es wieder Schwierigkeiten. Ab und an flog mir wieder die Bandscheibe raus. Was habe ich gemacht? Genau, Doc, MRT, Laufpause, das Übliche. Was hat es gebracht? Nix! Dann habe ich mir Fachliteratur angeschafft und nach den dortigen neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen das Krafttraining umgestellt und einen speziellen Rückentrainer angeschafft. Außerdem bin ich mit krummen Rücken (weil Bandscheibe draußen) beim Gutenbergmarathon, es war mein erster überhaupt, an den Start und habe ihn erfolgreich mit geradem Rücken beendet. Die Beschwerden waren durch das Laufen weg! Seit dem ich die neuen Übungen mit und ohne Maschine mache, und das sind jetzt 18 Monate, hatte ich nie wieder Probleme mit der Bandscheibe. Eine Untersuchung durch meinen Arbeitgeber im Sommer letzten Jahres hat auch gezeigt warum das so ist: Durch das gezielte Krafttraining und das Laufen hat sich die Bandscheibe an beiden Stellen zu 100 % regeneriert! Was sagst Du jetzt! Und der Hammer ist, noch vor 4 Jahren war ich knapp 177 cm groß, mittlerweile bin ich fast 180 cm groß, noch Fragen?
Drittes Beispiel: Schienbeinkantensyndrom oder auch Shin Splint! 7 Monate hatte ich damit zu kämpfen, war beim Doc, beim Orthopäden, bekam Einlagen, Laufpause, ach hör mir auf. Was hat es gebracht? Nix!
Dann begann ich, nach dem Kauf teurer Fachliteratur, mit spezieller Fuß- und Wadengymnastik, fing an nach jeden Trainingslauf etwa 600 m Barfuß auf dem Asphalt zu laufen, machte Dehnübungen, kräftigte die Fuß- und Wadenmuskulatur und lief wieder! Wie soll ich sagen, nach 700 Km waren die Probleme vollständig beseitigt!

Für mich ist es immer das Gleiche:
In den Körper hören, die meist hausgemachten Fehler beheben und dann einfach weiterlaufen, zwar nicht gleich bei 100 % Belastung, aber zumindest zu 80 %. Solange die Schmerzen ertragbar sind und nach der Belastung, also dem Laufen, nicht schlimmer werden oder am Besten gar nicht mehr da sind, einfach weitermachen.

In fast allen Fällen hat sich eine Laufpause als kontraproduktiv erwiesen. Ganz im Gegenteil. Die meisten Probleme hat man ja eh an Knochen, Bandscheiben, Knorbel oder Gelenken, und wie findet dort der Stoffwechsel statt? Da diese Teile ja nicht durchblutet sind fast ausschließlich durch BEWEGUNG!

Muss ich noch was sagen?

Wie gesagt, solange es erträglich ist ist meine Behandlung definitiv die Kombi aus 2 und 5!

hans hat gesagt…

^Ich bin für Punkt 5 und praktiziere es auch so. Beim Arzt wegen einer Sportsache war ich zuletzt vor etwa 20 Jahren. Eine Sehnengeschichte, bei der mir der Arzt einen Zinkleimverband und Sportpause verpasste. Ein anderer Arzt, den ich zur Kontrolle anrief, empfahl mir am Telefon (!): Verband wegmachen und weiterlaufen! Seitdem verhalte ich mich so, dass ich bei Beschwerden - aktuell mal wieder Knie - langsamer und weniger laufe, aber nicht ganz aufhöre. In der Regel gibt es eine Schwelle, ab der die Schmerzen stärker werden, und da bleibe ich drunter, dann ist es erträglich und auch nach dem Laufen kein Problem. Kommt aber naürlich auf die Art der Verletzung an. Ausserdem braucht man Geduld - gilt auch bei der Behandlung durch einen Arzt - und die haben die meisten nicht.
Abgesehen vom Ehrgeiz, gut zu sein, den die meisten von uns als Ballast mit sich rumschleppen, ist Laufen doch das ideale Mittel, sich fit und gesund zu erhalten, und da sollte man auch (leichte) Einschränkungen in Kauf nehmen. Meine Art der Abhilfe legt allerdings auch den zwingenden Schluss nahe, dass es einen in vielen Fällen direkten Zusammenhang zwischen Lauftempo und Beschwerden gibt.
Zu den Docs: Sorry, aber sehr viele rätseln genauso wie Du. Wenn Du hingehst, beschreibst Du exakt Deine Beschwerden, und oft wird dann sogar noch hinzugefügt: "Ich glaube, das war dann und dann, als ich....". Danke für die Diagnose! Bleibt dem Arzt nur noch die Wahl des möglicherweise geeigneten Mittels zur Abhilfe. Aber selbst da kennen sich manche LäuferInnen so gut oder besser aus wie ihr Doc, zumindest wenn sie zum Hausarzt gehen.
Zu Deinem aktuellen Fusssohlen-Problem, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Katrin ist mehr als zwei Jahre bei verschiedenen Ärzten in Behnadlung gewesen, verschiedene Medikamente, kein Erfolg. Letzter Vorschlag eines uns bekannten Sportmediziners aus Calw, der auch die Triathleten behandelt: Stosswellen-Therapie. Hat sie nicht gemacht, da kein Geld für die Behandlung, die selbst gezahlt werden muss. Inzwischen läuft sie wieder, weil eine Freundin ihr gezeigt hat, wie sie selbst eine Druckmassage machen kann. Nach wenigen Tagen schon eine deutliche Linderung, nach einer Woche schmerzfrei. Das Leben kann so einfach sein.

© Marvin hat gesagt…

Adduktoren-Aua kenne ich auch. Hat zwei Monate gedauert, bis es weg war. Aber nur, weil zwischendrin immer mal wieder gelaufen und die Sache verschlimmert.
Ärzte waren eher schädlich als hilfreich. Naja, ist ja alles in meinem Blog ausgewalzt...